Warum solltest du einen Drohnenflug planen?

Ganz einfach, der Film ab min 0:40 zeigt es dir. Hättest du die Bahntrasse während des Fluges erkannt und 100m seitlichen Abstand eingehalten? Wenn du grundsätzlich ortskundig bist und die sicherheitsrelevanten Details alle im Kopf hast, Hut ab. Besser ist es jedoch, den Drohnenflug zu planen, damit es keine Überraschungen, außer anderer Drohnen, im Luftraum gibt.

Drohnenflug planen, so gehts:

Voraussetzung ist, dass ihr die üblichen Regularien (Versicherungspflicht, Masse, am Tag, nur bei Sicht, max 100m, usw.) einhaltet. Zu diesem Thema werde ich demnächst einen Entscheidungsbaum per PDF zur Verfügung stellen, bei dem ihr völlige Handlungssicherheit von A-Z habt. Diesen könntet ihr direkt ausdrucken und mit in eure Drohnen Flugplanung einbeziehen. Im weiteren soll es nur darum gehen, den Flug insoweit zu planen, damit ihr keine Überraschungen während des Fluges erlebt.

Idee / Das Recht zu filmen

An erster Stelle steht die Idee. Mit dieser Idee steht oder fällt alles. Jeder von euch träumt doch sicherlich mal Dieses oder Jenes mit seiner Drohne zu umkreisen. Mit der Idee kann aber schon im ersten Moment alles wieder fallen, wenn man sich folgende Frage stellt: Darf man das Gebäude / die Einrichtung / die Fläche / das Areal überhaupt filmen? Dazu habe ich bereits einen Blogartikel geschrieben.

Umkreis festlegen

Ihr habt die notwendigen Rechte für euer Filmszenario? Dann geht es um euren Startplatz. Auf Sicht fliegen heißt, dass ihr eine Entfernung von 300m wohl kaum überschreiten werdet. Beachtet die Eingabe in der DFS App: Radius oder Durchmesser – Fliegt ihr nur in eine Richtung oder befindet ihr euch beim Start in der Mitte des Geschehens? Gibt es ggf. Erhöhungen die man nutzen kann (bessere Telemetrieverbindung)?

Flughöhe prüfen

Spätestens jetzt solltet ihr die DFS App oder die Kopter Profi App starten und die Flugbedingungen vor Ort prüfen.

Kartenmaterial sichten

Eine Flugfreigabe aus der App ist schon viel Wert. Jetzt legt ihr euch Grenzen fest, sinnbildlich direkt mit Himmelsrichtungen arbeiten. Stellt euch vor, ihr würdet vor Ort sein und müsstet euch orientieren und das Kartenmaterial mit der Realität verbinden. Nutzt dazu doch einfach Google Streetview und Google Maps. Sucht nach Hindernissen wie zum Beispiel Stromleitungen, gern werden diese auf dem Kartenmaterial der DFS App übersehen. Vor Ort macht ihr euch genau darüber aktiv Gedanken vor dem Start. °°°Ahaaaa, daaaa sind die Stromleitungen – ok. °°° und nicht: °°°Oooh, da muss ich aufpassen, da sind Stromleitungen – Mist. °°° Ihr versteht was ich meine oder? Es sollte vor Ort keine Überraschungen mehr geben. Außerdem solltet ihr das Kartenmaterial sehr detailliert anschauen – zoomt herein. Kleingartenanlagen (in der App sichtbar mit Zoom) werden von der DFS App nicht als bewohntes Gebiet bezeichnet. Deshalb gibts darüber auch die Flugfreigabe. Aber die Satzung des eingetragenen Kleingärtnervereins kann Flugverbote für Drohnen enthalten. (Siehe Punkt 1: IDEE) .

Ich empfehle euch eine kleine Skizze anzufertigen und alle Einschränkungen zu markieren.

Dies sind vorerst die wichtigsten Punkte. Einen kompletten Entscheidungsbaum entwickel ich gerade für euch. Dieser soll alle möglichen Fragen abdecken und durch Ja / Nein Entscheidungen zu einer Flugfreigabe oder einem Flugverbot oder zu Flugfreigaben mit Sondergenehmigungen führen.

Abonniert am besten meinen YouTube Kanal, dann bekommt ihr sofort Informationen zum Drohnen Entscheidungsbaum.

Der Drohnen Entscheidungsbaum ist als Checkliste Drohnenflug (kostenloses PDF) ab jetzt verfügbar.

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