Dronecrash vermeiden – Wer ist der größte Feind eines Drohnenpiloten?

Der Pilot selbst natürlich. In Kombination mit dem Sport Modus geht dies meist ziemlich teuer aus. Dronecrash Video am Ende des Beitrages.

Ein anstrengender Arbeitstag geht vorbei, man ist froh zu Hause angekommen zu sein. Man schaut aus dem Fenster und stellt fest, dass nach dem regnerischen Tag, doch noch ein paar Sonnenstrahlen durchkommen. Natürlich lässt der erfahrene Drohnenpilot mit dem inneren Gefühl für sensationelle Drohnenaufnahmen sofort alles stehen und liegen, lässt das Abendessen ausfallen, schnappt sich seine Drohne und radelt mit ihr zum nächst besten Bolzplatz und geht direkt in die Luft.

Stressabbau mit einer Drohne?

Liebe Drohnenpiloten, so bitte nicht. Wenn ich eines daraus gelernt habe, dann ist es die Vernunft zu behalten und sich VORM Abheben Gedanken über den Flug zu machen. Wie ihr weiter unten im Video erkennen könnt, bestand keinerlei Gefahr für Mensch und Sachgegenstände. Ich habe vorher auch noch vernünftige Drohnenaufnahmen vom Sonnenuntergang gemacht, Flugfreigabe entsprechend vorher geprüft und mich an die Gesetze und Vorschriften gehalten.

Aber…

Dann kam es zur Landung und bevor die Mavic 2 Pro den Boden berührte, wollte ich noch die verbleibenden 5min des Akkus ausnutzen und noch auf dem Bolzplatz etwas fliegen und “ausprobieren”. Ausprobieren auf Augenhöhe mit viel Metall in der näheren Umgebung ist ein Zeichen von völliger Unkontrolliertheit der Gehirnaktivitäten im inneren des Drohnenpiloten. Was probiert man denn am besten aus, wenn man wenig Platz zum Fliegen zur Verfügung hat? Natürlich den Sportmodus. Ich hoffe Ihr versteht die Ironie.

Was sollte man wissen, wenn man den Sportmodus der Drohne benutzt?

Nicht nur, dass sich die Sensoren der Mavic 2 Pro deaktivieren und kein Schutz mehr gegeben ist, sondern auch, dass sich die Fluggeschwindigkeit von 50km/h auf 70km/h erhöht. Außerdem ist das Ansprechverhalten viel sensibler. Der wichtigste Punkt, den ich außer Betracht gelassen habe ist, dass sich der Bremsweg der Drohne um ein vielfaches vergrößert.

Dann musste es schließlich zum Dronecrash kommen

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